operationfuessle4


Tja....jetzt kommt doch wieder alles anders, als es sein sollte...

Jetzt war alles so schön, das Auto fahren machte Spaß und ich konnte endlich wieder Schwimmen gehen. Leider ist mir am 05.05.07 mein Knochen gebrochen. Es sollte so ein schöner Tag werden....

Von vorne: Es war Tag der offenen Tür in meiner alten Schule. Mit einer Freundin wollte ich mir einen schönen Tag machen. Es war alles in Ordnung, da erkannte ich einen ehemaligen Krankenpfleger aus der Onko Regensburg (Andre). Ich wollte nur die Treppe runter, da machte es "knacks" und schon saß ich da. Oh Gott war ich geschockt. Es waren ja viele Leute hier, aber keiner hat so richtig reagiert. Zum Glück kam dann meine ehemalige Deutschlehrerin (Danke Frau Janke). Sie hat gesehen, was passiert ist und rief sofort einen Krankenwagen. Drei andere Lehrer brachten mich in einen Raum. Die Sanitäter kamen, ich bekam was gegen die Schmerzen und dann wurde meine Hose aufgeschnitten. Sogar der Notarzt musste zweimal hinschauen, denn der Bruch sah aus wie ein zweites Knie. Es wurde alles schön fixiert, ich wurde auf die Trage gepackt und los ging es. Zuerst fuhren wir nach Marktredwitz ins Krankenhaus. Dort wurde ich erst einmal geröngt. Der Knochen war ziemlich schief und es musste auf jeden Fall operiert werden. Das hätten die in Marktredwitz eigentlich auch machen können, aber ich wollte, dass es unbedingt der Dr. Hillmann macht, denn der kennt mein Bein genauer. Also bekam ich nur eine kurze Narkose, damit die Ärzte meinen Knochen wieder in die richtige Stellung bringen konnten (nicht dass irgendwelche Gefäße abgeklemmt werden). Drei Stunden danach wurden wir (meine Mum war wie immer dabei) endlich nach Ingolstadt verfrachtet. Ca. um 21:00 Uhr waren wir da. Und sogar der Dr. Hillmann kam um nach mir zu schauen (es war Samstag). Es war jetzt nicht sooo ein Notfall, deswegen reichte es, dass ich am nächsten Tag operiert wurde. Das war mir eigentlich egal, denn ich wollte nur noch schlafen. Es kamen zwar noch ein paar Ärzte, die noch was wissen wollten, aber ich schlief jetzt erst einmal.
Am nächsten Morgen war ich schon ein bisschen aufgeregt. Ich hab mich auch dieses Mal wieder für die "Halbnarkose" entschieden, bei der man nur ab Bauch abwärts betäubt wird. Trotzdem habe ich ein bisschen geschlafen. Währendessen haben mir die Ärzte einen Nagel in mein Beinchen gemacht, der nun alles fixieren soll. Nach ca. 2 1/2 Stunden waren sie fertig und nach einem kurzem Aufenthalt auf der Aufwachstation konnte ich wieder auf meine Station zurück. Dort warteten auch schon mein Papa und meine Schwester. Schmerzen hatte ich immer noch ein wenig, aber mir Tabletten bekam man das in Griff. In den nächsten Tagen erholte ich mich gut und nach 10 Tagen durfte ich nach Hause.
Schon schade, wie ich mein Auto da so stehen sah. Aber sogar der Doc hat gemeint, in 6 Wochen müsste ich schon wieder fahren können, vielleicht auch schon eher =)
Nun ja, ich durfte die Belastung jetzt immer weiter steigern, mittlerweile bin ich schon wieder bei 30 kg. In zwei Wochen also bin ich wieder voll dabei!!

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